1994 widmeten wir uns der Aufgabe, Spaß in Erlebnisbädern beschreibbar zu machen. Insgesamt 21 vorselektierte Erlebnisbäder wurden vergleichend hinsichtlich ihrer Dienstleistungsqualität - erlebnis- und entspannungsfördernde Angebote in den jeweiligen Kategorien – bewertet.

Heute lebt ein ganzer Industriezweig für Unterhaltung und Freizeit davon, spaßfördernde Attraktionen mehr oder weniger treffsicher zu produzieren. Diese Attraktionen werden zwar nicht von allen Personen gleich angenehm oder interessant empfunden.

Nach dem Prinzip der Diversifikation kann jedoch in der überwiegenden Beurteilung ein möglichst vielfältiges Angebot zuverlässig zum Spaß- und Erlebnis beitragen. Die Grundlagen solcher Konzepte kommen aus der Wahrnehmungspsychologie und -physiologie. Sie gehen davon aus, dass „Spaß- oder Erlebnis-Empfindungen“ auf Zustandsänderungen der Optik, Akustik, Olfaktorik und vor allem Haptik zurückgehen.