In einer bundesweiten Untersuchung im Jahre 2002 wurden aus einer Vorerhebung von 448 Wellnesshotels 22 ausgewählt und vergleichend untersucht. Umfang, Zustand und Attraktivität in neun Merkmalskategorien der Wellnessbereiche wurden ermittelt.

Grundsätzlich schälten sich zwei Anbietertypen heraus: Die meisten Wellnesshotels mussten den Pick-Up-Wellness  zugeordnet werden. Hier steht der schnelle Konsum möglichst unterschiedlicher Wellness-Angebote im Vordergrund.

Nur wenige Hotels dieser Stichprobe (und voraussichtlich auch wenige Hotels in der BRD) versuchen die Wellness-Angebote auf einander abzustimmen und in einem übergeordneten Konzept zu integrieren. Hier wird davon ausgegangen, dass die Gäste sich nicht nur erholen, sondern vor allem auch Wissen und Techniken erwerben wollen, wie sie auch später in ihrem Alltag besser mit Stress und Überbelastung zurecht kommen.