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1998 untersuchten wir im
Rahmen eines EU-geförderten Projektes 34 Großflughäfen
in 17 europäischen Ländern auf ihre Evakuierungssicherheit.
Aufgrund der flächenmäßigen Größe und
den zahlreichen Nutzungseinheiten (Sicherheitsbereiche an der Luft-/Landgrenze,
Parkhaus- und Bahnanbindungen, Verkaufsstätten, Verbindungstunnels,
Treppenhäuser, Flugsteige, Wartehallen, VIP-Lounges) hat sich
der Flughafen zu einem hochfrequentierten Labyrinth entwickelt.
Zudem sind die Personen in Flughäfen in hohem Maße durch
terroristische Anschläge, aber auch durch Flugzeughavarien
gefährdet. Optimale Evakuierungsbedingungen stehen deshalb
an vorderster Stelle des Sicherheitskonzeptes.
Die Bedingungen für eine rasche Orientierung und Evakuierung
waren bei fast allen Flughäfen verbesserungswürdig. |
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